Der subjektive Tatbestand (Vorsatz) der Steuerhehlerei des § 374 AO setzt zunächst voraus, dass der Täter erkennen oder mit der Möglichkeit rechnen muss, dass die Sache, hinsichtlich der Steuerhehlerei begangen wird, durch eine rechtswidrige Straftat nach den §§ 370, 372 Abs. 2, 373 AO erlangt ist. Der Täter braucht zwar nicht genau zu wissen, um welche (Vor)Tat es sich handelt, er muss sich aber vorstellen, dass es eine Steuerhinterziehung oder ein Bannbruch gewesen ist (Senge in Erbs/Kohlhaas; Strafrechtliche Nebengesetze, § 374 AO Rn. 23; BGH bei Holtz MDR 1977, 283).