Ist eine Eintragung im Bundeszentralregister über eine Verurteilung getilgt worden oder von Gesetzes wegen zu tilgen, darf der Tatrichter diese Vorstrafe gem. § 51 I BZRG nicht nur als solche nicht mehr verwertet werden; der Tatrichter ist auch an der strafschärfenden Erwägung gehindert, daß der Vollzug der vom Verwertungsverbot betroffenen Strafe nicht ausgereicht habe, den Angeklagten von weiteren Straftaten abzuhalten.