Die bei einer Durchsuchung gewonnenen Beweismittel unterliegen einem Verwertungsverbot, wenn ein jedenfalls objektiv willkürlicher Verstoß gegen den Richtervorbehalt und ein recht vager Anfangsverdacht vorliegt.

Eine Durchsuchung kann objektiv willkürlich sein, wenn die durchsuchenden Beamten die Annahme einer Gefahr im Verzug weder dokumentieren noch begründen.

Einen Beweismittelverlust durch Fortschaffen vermuteter Diebesbeute durch den auf freiem Fuß befindlichen Beschuldigten hätten die Polizeibeamten dadurch verhindern können, daß sie sich zum Wohnort begeben hätten, um vor Ort bis zur richterlichen Durchsuchungsentscheidung ein etwaiges Fortschaffen zu verhindern.