Der die Vermögensstrafe regelnde § 43 a StGB ist mit dem Bestimmtheitsgebot aus Art. 103 II GG unvereinbar und nichtig.
Der Gesetzgeber hat das verfassungsrechtliche Minimum an gesetzlicher Vorausbestim-mung zur Auswahl und Bemessung dieser Strafe nicht geregelt. Dadurch wird es dem von der Vermögensstrafe Betroffenen in rechtlich nicht mehr hinnehmbarer Weise erschwert, Art und Maß der Sanktion vorherzusehen, die er als staatliche Reaktion auf seine Straftat zu er-warten hat.