Eine Tatbegehung in Anwesenheit eigener Kinder darf nicht strafschärfend berücksichtigt werden, wenn die verletzte Norm (hier § 242 StGB) nicht zumindest auch den Schutz Minderjähriger vor ungünstiger Beeinflussung bezweckt.

Die Begehung von Straftaten durch eine “Frau und Mutter” kann sich ebenfalls nicht strafschärfend auswirken, denn die Verpflichtung zu gesetzestreuem Verhalten besteht unabhängig von Geschlecht oder sozialer Rolle.