Der analytische Grenzwert, ab dem sicher mit dem Auftreten von Ausfallerscheinungen, also mit einer Einschränkung der Fahrtüchtigkeit zu rechnen ist, beträgt für Amphetamin 25 gl/ml (entspricht “absoluter Fahrunfähigkeit”).

Wird dieser Grenzwert nicht erreicht, kommt eine Verurteilung nach § 24 a II StVG nur in Betracht, wenn Umstände nachgewiesen werden, aus denen sich ergibt, daß die Fahrtüchtigkeit des Angeklagten trotz verhältnismäßig niedriger Betäubungsmittelkonzentration wenigstens eingeschränkt war (entspricht “relativer Fahrunfähigkeit”).