Auch Einkünfte aus Straftaten sind unterhaltsrechtlich als Einkommen relevant.

Nach der ständigen Rechtsprechung des BGH sind zur Feststellung des unterhaltsrechtlich relevanten Einkommens grds. alle Einkünfte heranzuziehen, die dem Unterhaltsschuldner zufließen, gleich welcher Art die Einkünfte sind und aus welchem Anlaß sie erzielt wurden (BGH FamRZ 1986, 780, 781).

Ein Irrtum über den Betrag des eigenen Einkommens ist ein Tatbestandsirrtum, ein Irrtum über die daraus folgende Leistungsfähigkeit jedoch Verbotsirrtum.